Barocke Momente in Bad Wurzach
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BAROCKwoche mit Schaudermomenten

Ausgefallene kulinarische Ausflüge, Musik aus dem 18. Jahrhundert und Führungen durch Prachtbauten des Rokoko – in der BAROCKwoche, die vom 10. bis 18. August 2019 stattfindet, ist viel geboten. 28 Stationen entlang der Oberschwäbischen Barockstraße gewähren Einblicke in das Leben und die Kunst der Epoche. In diesem Jahr wird die BAROCKwoche mancherorts für Gänsehautmomente sorgen, denn sie steht unter dem Motto „BAROCK erschaudern“.

Gruselspaß und Erinnerungskultur
Im Schein von Taschenlampen kann man im Neuen Schloss Kißlegg im Rahmen einer Kinderführung spannenden Spukgeschichten lauschen. In Bad Wurzach beleuchtet ein szenisches Spiel mit barocken Klängen die geheimnisvolle Vergangenheit des Wurzacher Schlosses. „Die Türmerin“ führt bei einem unterhaltsamen Stadt-Schau-Spiel durch das Ravensburg des 18. Jahrhunderts. Außerdem können im Rahmen der Führung „Ravensburger Hexenwahn“ Tatorte der Hexenverfolgung besichtigt werden. Und in Veringenstadt, wo 1680 der Hexenprozess gegen Anna Kramer stattfand, wird im Stadtmuseum aus dem original Gerichtsprotokoll vorgelesen.

© Georg Betz
Braukunst auf der Bühne

Braukunst auf der Bühne und im Zelt
Um die Entdeckung der klösterlichen Braukunst geht es bei den Festspielen in Zwiefalten: 150 ehrenamtliche Schauspieler in originalgetreuen Kostümen sorgen vor der beeindruckenden Kulisse des Münsters mit Licht- und Spezialeffekten für ein Freilichtspektakel der Superlative. Beim Biertag im Oberschwäbischen Museumsdorf Kürnbach präsentieren regionale Brauereien ihr flüssiges Gold. Vorführungen, Schaubrauen und Bierproben begeistern den Kenner dank Festzelt bei jedem Wetter.

Gelebte Traditionen und Kirchenfeste
An Mariä Himmelfahrt (15. August) werden das Patrozinium der Pfarr- und Klosterkirche Mariä Himmelfahrt in Roggenburg und das traditionelle Leiberfest gefeiert. Dabei werden die Gebeine der Märtyrer Venantius, Valeria, Severina und Laurentia auf festlich geschmückten Bahren um das Kloster getragen. Mehr über den Heiligen- und Reliquienkult im „Himmelreich des Barock“ erfahren Interessierte auch in der Basilika Weingarten, in der Pfarrkirche St. Bernhard in Wald und in der Kißlegger Barockkirche St. Gallus und Ulrich.

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Die Basilika in Weingarten ist halb so groß wie der Petersdom und gilt damit als das größte barocke Gotteshaus nördlich der Alpen.

Der fernen Zeit ganz nah
In Leibertingen tischt der Küchenchef im Gasthaus zum Adler ein opulentes 5-Gänge-Barockmenü auf. Amüsante Anekdoten von höfischer Tischkultur, fürstlicher Prunksucht und betrügerischen Machenschaften gibt es sozusagen als bekömmliche Beilage dazu. In Ehingen erklingt nach einer themenbezogenen Stadtführung bei einem Orgelkonzert festliche Musik aus der Barockzeit und der Romantik. Verschiedene Stücke oberschwäbischer Meister kann man auch nach einem Schlossspaziergang im Schloss Achberg hören. Komplettiert wird das umfangreiche Programm von weiteren Vorträgen und Führungen in Kirchen, Museen und Schlössern.

Weitere Informationen zur BAROCKwoche mit Schaudermomenten: www.himmelreich-des-barock.de.

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Prost! Zum Barockmenü genießt man einen Krug heimisches Bier.
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