Atemberaubende Landschaften in den Dolomiten. © Antonio D'Albore / istockphoto.com
Wandern in den Dolomiten

Sicher ans Ziel: So wird Ihre Tour zu einem tollen Erlebnis

Wer sich zum Wandern oder zu Trekkingtouren aufmacht, muss gut vorbereitet sein. Wir verraten ein paar Tipps, damit die Tour zu einem tollen Erlebnis wird.

Anreise: Auto, Zug oder Flug? Wie komme ich am besten zu meinem Reiseziel und will ich vor Ort mobil sein? Schon die Anreise ist ein Stück Urlaub. Wer Zeit mitbringt, kann auf schönen Panoramastraßen die Anfahrt zum Genuss machen. Ein gutes Navigationsgerät ist dabei hilfreich! In unserem Lesertest erfahren Sie, auf was Sie beim Kauf eines Navigationsgerätes achten müssen.

Planung: Ob steiler Aufstieg oder gemütliche Wanderung ohne große Höhenunterschiede. Wer seine Reise plant, sollte vorher seine Kondition und Ausdauer ehrlich prüfen. Wanderbeschreibungen, Karten und Tipps der Tourismusverbände helfen, die richtige Tour zusammenzustellen.

Unterwegs: Wer am Morgen startet hat genügend Zeit für Pausen, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder zurück zu sein. Der Wetterbericht gibt hilfreiche Tipps zu Kleidung und Route, bei Gewittergefahr oder starkem Nebel lieber eine Pause einlegen. Auch regelmäßiges Schritttempo hilft, die Kräfte zu schonen. An schönen Aussichtspunkten oder Berghütten lässt sich gut eine Rast machen und neue Energie tanken.

Proviant: Wasser darf nicht fehlen! Genügend Flüssigkeit mitnehmen, rund 1,5 Liter pro Person bei einer Tageswanderung. Apfelschorle mit einer Prise Salz macht munter. Müsliriegel, Trockenfrüchte, Nüsse und belegte Brote geben Kraft.

Ausrüstung: Schutz vor Regen, Wind oder Sonne bietet die richtige Outdoor-Kleidung. Sie sollte für alle Wetterlagen geeignet, möglichst leicht sein und viel Bewegungsfreiheit bieten. Bei schweißtreibenden Aktivitäten ist eine gute Atmungsaktivität gefragt. Doch für welche Kleidung man sich auch entscheidet, ob Softshell oder Hardshell, wichtig ist das Zwiebelprinzip, das bei schnellen Wetterwechseln ein einfaches An- und Auskleiden ermöglicht.

Gezippte Hosen erfreuen die Beine. Auch ein zweites Paar Socken kann nie schaden. Ganz entscheidend sind die Schuhe! Sie müssen ausreichend Stabilität und Halt geben. Beim Wandern in leichtem Gelände empfehlen sich Multifunktionsschuhe, in unwegsamerem Gelände sind knöchelhohe Wanderstiefel ein Muss. Die Schuhe vorher gut einlaufen, damit es keine Blasen gibt.

Wanderstöcke sind in den Bergen durchaus sinnvoll und entlasten die Muskulatur und die Knie. Allerdings sollte der Einsatz ein wenig geübt sein und die Stöcke höhenverstellbar.

Ein guter Wanderrucksack besitzt ein belüftetes Rückensystem und einen Hüft- und Brustgurt. Am besten in einem Outdoor-Ausrüstungsgeschäft beraten lassen, lieber einmal mehr anprobieren als auf der Wanderung böse überrascht werden. Je nach Jahreszeit gehören Handschuhe, Mütze/Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel, wie auch ein Erste-Hilfe-Set in den Rucksack.

TIPP
Fußbad im warmen Wasser
Wohltat für die Füße: Ein Bad im warmen Wasser. © drubig-photo / Fotolia.com

Pflege für die Füße

Wer per pedes unterwegs ist, sollte auch seine Füße gut pflegen. Nach Wanderungen ist ein Fußbad im warmen Wasser zu empfehlen.

Ein Spritzer Lavendelöl pflegt die strapazierte Haut und desinfiziert sie auf natürliche Weise, außerdem wirken die ätherischen Öle des Lavendelöls beruhigend.

Eine rückfettende Fußcreme oder ein Balsam sanft in die Füße einmassiert, wirkt Wunder und macht die Füße geschmeidig. Wer es natürlich mag, liegt mit Hirschtalg richtig. Produkte aus Latschenkiefernöl helfen gegen Muskelverspannungen.

Nach der Pflege kommt die Ruhezeit, Beine dafür hochlegen und die Eindrücke aus der Natur vor dem inneren Auge genießen.

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